Howie II!

29. Mai 2007

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Tonic meldet das der Howie Prototype kurz vor der Serienreife steht & auch das erste Gewicht haben wir nun: 5,25lbs was 2381g entspricht. Kleinigkeiten werden, wie das der Sattel am Reifen schleifen könnte wenn man slammed fährt, noch verbessert.

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foto by tonic fab

via

¬ geschrieben von alöx in allgemein

Unpolitisch

26. Mai 2007

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John Povah & Coalition haben den mit 302g nicht allzu schweren Vorbau leichter gemacht. Der Name bleibt: Povah Stem, das Gewicht sowie einige feine Kleinigkeiten haben sich geändert.

Und das Resultat von knapp 260g darf sich sehen lassen.

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salut

¬ geschrieben von alöx in allgemein

reingetreten I

23. Mai 2007

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Zerschunden, Ausgeklappert & laut das würde den Zustand meiner Odyssey Jim Cielencki Mg Pedalen am besten beschreiben. Warum also sollte man sich nun nicht mal in eine andere Richtung der Werkstoffe vorwagen?

Der erste Sprung war von Aluminium zu Magnesium & das Ergebnis war nicht so berauschend. Mit Sicherheit sind diese Pedale für Rampenfahrer oder Trailspringer optimal aber im Streetgebrauch mit Grind & Stalltricks fliegen einem zuerst mal die Pins unreparabel um die Ohren & im Laufe der Zeit werden die Abnutzungserscheinungen nicht weniger inklusive dem Spiel im Industrielager!

Also warum dann nicht mal Plastpedale testen wenn uns die Amerikaner sagen das manch einer seine schon 1/2 Jahr fährt (so alt sind die gezeigten J.C. Mg auch).

Getestet werden der Reihe nach:

Für 9.99€ kommen die Salt PVC ins Haus. Der erste Schreck kommt sogleich … ziemlich klein die Pedale!

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1:1 Vergleich Odyssey J.C. mit Salt PVC by alöx

Vielleicht sollte man die Pedale auch nicht all zu ernst nehmen immerhin wird sie auch an Trekkingräder verbaut nichtsdestotrotz wird sie mir wohl beweisen müssen was sie kann.

Ein wenig wackelig fühlt es sich schon an beim direkten Schuhkontakt aber der Grip ist seit langem wieder mal Atemberaubend. Jetzt geht es erstmal raus auf zur Suche nach Beton & ähnlichen verdächtigen Materialien.

Nachgeschlagen: 45 intensive Minuten auf meiner Lieblingsbetonkante (nur Stalls!) & meinem Lieblingsrail lassen die Pedale nun so erscheinen. Ich geb zu ich hab das Material nicht geschont. Am Anfang hab ich das Rail 5-6 mal angesprungen – dies ließ schon sämtliche “Pins” verschwinden. Nachdem das erledigt war musste die Betonkante herhalten & dieser kann man beim Materialfressen zusehen. Man sollte erwähnen: mein Ziel war nicht die Pedale zu zerstören – ich war Radfahren wie immer.

Der Fuß (45 1/2) fühlt sich nicht wirklich wohl auf dem kleinen Pedal – oft hab ich mich erwischt wie ich wieder die korrekte Fußstellung gesucht habe zudem ein leicht unschöner Druck auf den Ballen wirkt bei meinen dünnen Sohlen.

Aber auch ein klein wenig positives ist zu berichten! Die Pedalen sind superstill & haben ein geniales Handling auf dem Rail. Ich denke nur für den wirklich ambitionierten Streetfahrer nicht wirklich geeignet – das Urteil werd ich mir aber noch in den nächsten 2 Tagen bilden.

Abschließend eine Momentaufnahme

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Salt PVC nach 45min Beton & Stahl by alöx

salut

¬ geschrieben von alöx in allgemein

halbe Sachen

23. Mai 2007

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Nach einjähriger Benutzung der Shadow Halflink (erste Generation) auf Betonkanten, Rails & sonstigen Urbanen Trickobjekten wurde es Zeit für was neues. Im Bereich der Halflinkketten fällt die Wahl leider nicht sonderlich groß aus da es außer Shadow nur noch die Eastern, Salt & Highlander gibt die zu allem Übel auch noch Baugleich sind – aber zum Glück gibt es ja noch die Firma mit den 3 Buchstaben aus Karlsruhe.

KHE Halflink Hollow Pin heißt das gute Stück & ist mit 29€ auch noch in einem moderaten Bereich anzufinden.

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photo by alöx

Wie bei jeder Halbgliederkette stärken sich die Glieder hier gegenseitig & versprechen Stabilität. Die ungekürzte Kette wiegt gleich 100g weniger als ihre Konkurrenzprodukte & somit ist sie ein würdiger Gegner im Kampf gegen die Pfunde – nur halten muss sie was sie verspricht. Ich werde berichten!

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photo by alöx

ps.: so fällt man Testurteile

¬ geschrieben von alöx in allgemein

Sitzen oder Nichtsitzen, das ist hier die Frage

22. Mai 2007

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Der Sattel – seit der Erfindung des Fahrrades eigentlich nicht wegzudenken & irgendwie haben wir alle ein festes Bild von ihm im Kopf. Nun knapp 200 Jahre nach der Erfindung des Zweirads wird in unsere doch etwas puristische Breite eingegriffen & der Sattel erlebt seine Renaissance.

Vorallem eins hat allem anschein nach höchste Priorität – das Gewicht. Noch vor 5 Jahren waren Sattelstangen erst 30cm über der Klemme mit einem richtig dickem Sattel beendet worden. Auf diese Weise schaft man locker 700g Balast im Zentrum des Rades.

Über Sinn oder Unsinn lässt sich natürlich streiten & ob der Sattel nun noch mehr Zweck hat als den Rahmen vor Wasser zu schützen steht nicht zur Debatte. Aber wer es leicht mag ist hier richtig beraten. In Heft 3/07 der freedombmx ist übrigens ein feiner Artikel zu dieser Trendrichtung des Sattelminimalismus.

Mit ganz subjektiver Meinung folgen nun die gängigsten Leichtbausysteme zum beinahesitzen.

Zur Auswahl stehen: Slimseat mit Alustütze, Stripped Sattel mit modifizierter Stütze, I-beam & das pivotal System.

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slimseat & stripped seat by alöx

Slimseat: Das uns allen wohl vertrauteste System. Simple Konstruktion mit 2 Rails & Sattelstützen mit verschieden Klemmtechniken. Das Gewicht bei Slimseats mit Alustütze findet sich im Bereich von 500 bis 600g. Besonders leichte Slimseats wie der Twenty Marshall (261g) in Kombination mit einer aufs maximale bearbeiteten Sattelstütze erreichen aber auch Gewichte von 380g.

Gängige Slimseats sind zum Beispiel der Demolition F1 (306g), Shadow Conspiracy Slim Seat (346g) oder der WeThePeople Slim Seat (2006: 270g; 2007: 314g).

Ein eindeutiger Vorteil ist das man für jedes Rahmenmaß eine Stütze erhält. Allerdings erfordert Leichtbau hier handwerkliches Geschick, Werkzeug & etwas Durchblick was Kraftverteilung angeht. Jedoch für den jenigen mit slammed Sattel (slammed: bis Anschlag reingeschoben) eine feine Spielerei.

Wer dieses System noch leichter haben will schnappt sich einen Schraubendreher, befreit den Sattel von allen Schrauben & Tackernadeln um dann Bezug mit samt Schaumstoff zu entfernen. Mit etwas Glück sieht das Stück Plast dann nichtmal hässlich aus und fertig ist der Stripped Sattel.

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stripped WTP Slim by alöx

Gewichte im Bereich von 150 bis 180g plus einer leichten Stütze lassen bemerkenswerte Ergebnisse ab 250g entstehen. Leichte Sattelstützen gibt es zum Beispiel von Thomson.

Wem das optisch überhaupt nicht zusagt der kann die Schale mit diversen Materialen neu Beziehen , Spachteln oder auch beides. Als Spachtel empfiehlt sich Glasfaserspachtel & als Kleber Sprühkleber. So bleibt man mit Sicherheit auch im Bereich der 300g.

Eine komplett andere Technik kommt aus dem amerikanischen Hause SDG. Zu Deutsch würde das Prinzip vermutlich Doppel-T heißen da der Aufbau am Sattel eben dieser Form entspricht.

I-Beam trumpft auf durch leichtes Gewicht von Haus aus. Der SDG Skylite kommt schon mit 256g aus der Fabrik & die ungekürzte Sattelstütze (350mm !! x 30mm) wiegt 243g. Ohne viel Arbeit schafft man hier unter 400g zu bleiben. Nur sollte man immer darauf achten das die Schraube wirklich fest sitzt sonst verabschiedet sich die Plastschiene ziemlich schnell.

Schade eben das dieses System eine geringe Auswahl an Sätteln stellt dafür aber eine Sattelstütze in allen gängigen Maßen. (25.4, 26.8, 27.2, 30.0, 30.9, 31.6mm)

Ganz anders dagegen sieht die Auswahl mittlerweile bei dem Pivotal System aus. Hersteller wie Kink, Animal, DMR, Primo & auch Premium Products haben sich die Patente von Mac Neil gekauft & dürfen nun auch Pivotalstützen sowie Sättel anfertigen.

macneilsystem.jpg
macneilbmx.com

Das System ist genial & vorallem einfach. Statt Rails eine Verzahnung & geschraubt wird durch ein kleines Loch in der Sitzfläche. Mac Neil überzeugt dazu noch mit einer 99g Stütze (Ø 25,4mm) die schon auf 115mm gekürzt daher kommt.

macneilstump.jpg
bikestation-bs.de

Sättel ab 260g lassen hier die Pfunde dann purzeln. Leichtgewichte von 360g sind ohne mehr Einsatz als den Kauf möglich. Alle Stützen, außer der Mac Neil Stump, sind in auch noch in 27,2/30,9/31,6mm erhältlich.

Wer es hier dann noch wirklich übertreiben will dem sei gesagt auch das Pivotal System lässt einen Strip zu & dieser bringt um die 100g Erleichterung außerdem ist die Schraube des System noch gegen eine Ti-Schraube der Firma Knight austauschbar. 300g für die komplette Sitzgelegenheit sind also definitiv hiermit erreichbar.

Ob man sich nun wenigstens noch auf dem Sattel ausruhen kann ist euch überlassen, es sei auch gesagt das es ohne Sattelstütze funktioniert (Kabelbinder, Anschweißen) wobei ich bei vielen Sätteln den Eindruck erlange das sie nur da sind weil an ein Rad fürs Auge ein Sattel muss. Freunde des Sattelklemmens schauen zumindest hier tief in die Röhre.

salut sagt der alöx mit der 386g schweren, ungestrippten Sitzgelegenheit.

¬ geschrieben von alöx in allgemein

leichte Lenkerklemmung

10. Mai 2007

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Der Vorbau ist Tot es lebe der Vorbau – nur leicht soll es sein. Im Bereich der BMX-Vorbauten (also alles mit 22,2mm) hat sich einiges getan: ob nun Ausfräsungen, Bohrungen, 1 Schraubenklemmung oder neu wie bei Kink lediglich die Platte die angeschraubt werden muss hauptsache man kauft nichts mehr über 300g. Warum? Weil alles andere auch hält.

vorbautensmall.jpg

Daher die Top 5 der unter 300g Vorbauten.

1. Odyssey Elementary V2

mit nur 230g & einem genialen System absoluter Spitzenreiter – nur die Optik passt nicht zu jedem Rad.

2. Kink Reliefstem

erst frisch bei Kink angekommen & bald auf dem Markt erhältlich… das Päckchen wiegt bei einer Bestellung dann 240g plus Packung.

3. NPJ Skeleton / 3B. Dragonfly Skel8ton

von innen mit nicht mehr viel Material ausgestattet – in der Version von Dragonfly setzt sich dieses Muster auf der Frontplate fort. NPJ = 273g & Dragonfly = 246g

4. KHE Minimalism Street Stem

Mit 208g der leichteste in der Riege dieser Top5.

5. Shadow Attack Stem
durchbohrte Schrauben kombiniert mit einem klassisch aussehendem Vorbau ergeben 266g.

Die Vorbauten – bis auf den Kink – halten wissentlich, da sie schon lang genug gefahren werden, unseren Belastungen stand & sind absolut empfehlenswert. Beim Vorbaukauf hat sich erwiesen das es wichtig ist darauf zu achten ob der Vorbau an der Gabelklemmung abgerundet ist – Knie & Vorbaukante sind definitiv kein Traumpaar – aber sonst entscheidet vorallem der Geschmack oder die persönlichen Vorlieben.

Verleichtern kann man beinah jeden Vorbau mit Hollowbolts die im Viererpack 45g ergeben & somit knapp 10g sparen lassen (mit einem Einsatz von 10€) oder mit Ti-Schrauben die bei 3 – 4g pro Stück liegen & mit je ca 4€ auch zahlbar sind.

salut der alöx

ps. wer einen Cane Creek Slim Stack haben möchte bitte eine Mail schreiben. Weiteres kann ich dann mit euch klären. Preis liegt bei 27€ + Porto. (evtl Maxibrief)

¬ geschrieben von alöx in allgemein

Abgefahren

3. Mai 2007

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Nach knapp einem Jahr intensivem Gebrauch kann ich zu 100% sagen das es auf dem Markt einen verdammt leichten Reifen gibt der trotz dem Gewicht von 485g bis 540g hält.

Schwalbe Table Top 24″ Faltversion

Ich gebe zu die 485g für einen Schwalbe Table Top (in 24″) sind schwer zu erreichen wenn man keinen Reifenstapel zur Auswahl hat aber ich behaupte da ich den Reifen mit eben diesem Gewicht von 485g  2 mal am Rad habe kann ich ein aussagekräftiges Ergebnis abgeben.

Zu beachten ist das man den Table Top immer oberhalb von 3,5bar Luftdruck fahren sollte – alles darunter garantiert Durchschläge. Auf 4 & mehr Bar aufgepumpt rollt das Rad wenn es einmal Schwung bekommen hat ruhig, stabil & im Moment wo man den Boden verlassen möchte um die nächste Wand oder Rampe zu nutzen hat der Reifen optimalen Grip. Als Manko wird oft angeben das Schwalbe eine zu dünne Seitenwand verwendet die beim Grinden auf rauen Flächen schnell durchreibt. Macht Sinn & kann ich auch bestätigen – mit der richtigen Technik beim Grinden kann man auf diesen Ausfall auch verzichten. ;)

Alles in allem: rundum sorglos Reifen der jedoch ehern für saubere Fahrer & Freunde der regelmäßigen Luftpumpennutzung  bestimmt ist.

Abschließend zwei Bilder vom Hinterreifen nach einem Jahr Benutzung.

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reifenseiteklein.jpg

¬ geschrieben von alöx in allgemein

Schrille Farben aber vorallem leicht

3. Mai 2007

4 Kommentare

Gusset hat Magnesium gekauft und in eine Form gepresst die sich sehen lassen kann – genannt hat man das Ergebnis “Slim Jim”.

435g in der Magnesiumversion & zahlbar soll das ganze auch noch sein. 1664 hat die Pedalen in der Aluminiumversion im Programm – man könnte ja spekulieren das es in naher Zukunft auch noch Magnesium geben könnte.

gusset.jpg

Tehnisches:

Nachtrag:

Der Souly hat mir verraten das die Pedale von Wellgo kommen & heißen mg52 (magnesium) sowie a52(alu), die Aluversion kostet bei eBay 28€.

¬ geschrieben von alöx in allgemein